Nachhaltigkeitskommunikation für Freizeit- & Kultureinrichtungen

Tipps, Hilfen und Inspiration

Dieser Bereich bietet Freizeit- und Kultureinrichtungen praxisnahe Unterstützung, um nachhaltige Maßnahmen authentisch und verständlich sichtbar zu machen. Von konkreten Formulierungshilfen über Best-Practice-Beispiele bis hin zu inspirierende Ideen finden sich hier vielfältige Ansätze für eine glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation.

Der Begriff „Freizeit- und Kultureinrichtung“ umfasst eine große Bandbreite – von Museen über Theaterbühnen bis hin zu Thermen oder Zoos. Entsprechend vielfältig sind die nachhaltigen Maßnahmen, die in diesen Einrichtungen umgesetzt werden.

Umso wichtiger ist es, das spezifische soziale und ökologische Engagement klar und nachvollziehbar zu kommunizieren. Die besonderen Merkmale und Aktivitäten der Einrichtung sollten glaubwürdig nach außen getragen werden – etwa durch emotionale Geschichten auf der Website oder in den Social-Media-Kanälen. Eine transparente Kommunikation schafft Orientierung und Vertrauen bei Besucher:innen und Partner:innen.

WebsiteWarum ist Nachhaltigkeitskommunikation dort so wichtig?

Gäste und Partner möchten wissen, wofür eine Einrichtung beim Thema Nachhaltigkeit konkret steht und welche Motivation dahintersteckt. Die Leitbilder und Schwerpunkte unterscheiden sich je nach Branche deutlich:

Zoos und Tierparks stellen häufig Biodiversität, Artenschutz und Umweltbildung in den Mittelpunkt. Theater und Museen setzen verstärkt auf soziale Teilhabe, integrative Kommunikation sowie barrierefreie Angebote. Thermen oder Freizeitparks legen ihren Fokus oftmals auf Energie- und Wassereffizienz, ressourcenschonende Technik sowie umwelt- und gesundheitsverträgliche Hygiene.

Wesentlich ist es, den eigenen branchen- und betriebsspezifischen Nachhaltigkeitsschwerpunkt klar herauszustellen. Eine präzise Positionierung stärkt die Glaubwürdigkeit.

Viele Nachhaltigkeitsmaßnahmen können zugleich die Qualität des Angebots und das Besuchserlebnis verbessern – dieser Mehrwert sollte sichtbar gemacht werden.

Ebenso sollte der konkrete Nutzen für Gäste  und Besuchende kommuniziert werden, beispielsweise:

Reinigung

Hautverträgliche Reinigungsmittel in Bad- und Saunabereichen

Energie

Klimaneutral erzeugter Strom bei energieintensiven Freizeitangeboten

Bildung

Qualifizierte Umwelt-Bildungsprogramme

Barrierefreiheit

Barrierefreie Zugänge für unterschiedliche Besuchergruppen

Glaubwürdigkeit durch Transparenz

Gäste nehmen sensibel wahr, ob Nachhaltigkeit konkret und nachvollziehbar umgesetzt wird oder lediglich allgemein kommuniziert bleibt. Werden Maßnahmen nicht transparent erläutert oder fehlen überprüfbare Beispiele, kann dies schnell zu Unsicherheit oder Zurückhaltung führen.

Umso wichtiger ist es, nachhaltiges Handeln klar zu benennen, anschaulich zu erklären und mit konkreten Maßnahmen sowie nachvollziehbaren Informationen zu untermauern.

Bestehen Kooperationen mit Lieferanten, Handwerksbetrieben oder Dienstleistern mit nachvollziehbaren Nachhaltigkeits- oder Fairnessstandards oder liegen Mitgliedschaften in Nachhaltigkeitsinitiativen vor, empfiehlt sich:

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  • Check-Liste für Betriebe mit Nachhaltigkeits-Zertifikat: Um die oben vorgestellte Check-Liste auch in den Betrieb einzubringen, steht diese hier noch einmal als Download zur Verfügung.
  • Mobilitäts-Guide Web für Freizeit- und Kultureinrichtungen: Eine Übersicht mit konkreten Maßnahmen und Formulierungsbeispielen zur Kommunikation nachhaltiger Mobilität auf den Websites.
  • Leitbild-Beispiele für Nachhaltigkeit im Freizeitbetrieb (-Zoo; -Theater; -Spa; -Museum): Eine Auswahl von fiktiven Textbeispielen um Kommunikationsmaßnahmen und Vorgehen zu verdeutlichen. 
  • Praxisbeispiel: Nachhaltigkeit (im Theater; im Zoo; in der Tonhalle; in der Skihalle, im Naturkundemuseum): Beispiele von nachhaltigen Kommunikationsmaßnahmen anhand von Textbeispielen.

Social-Media-KanäleWarum ist Nachhaltigkeitskommunikation dort so wichtig?

Social Media ist ein zentraler Marktplatz für Inspiration, Empfehlungen, Meinungsbildung und direkte Kommunikation. Hier lassen sich nachhaltige Inhalte besonders wirksam platzieren. Erst wenn Aspekte, die eine Einrichtung besonders machen – beispielsweise barrierefreie Angebote oder spezifische Umweltbildungsprogramme - kommuniziert werden, entsteht Sichtbarkeit. 

Auf Social Media zählt:

Kreatives Storytelling
 

Fakten lebendig und alltagsnah vermittelt

„Mensch-zu-Mensch-Geschichten“

Authentische Einblicke in den Arbeitsalltag von Auszubildenden oder Mitarbeitenden

Kurzfristige Kommunikation

Aktionen, Veranstaltungen oder saisonale Angebote

Lebendige Formate
 

Bewegtbild, Reels oder musikalisch unterlegte Kurzvideos

Call-to-Action-Formate 
 

Z.B. Aufrufe zur Einsendung Fotos oder Abstimmungen über aktuelle Aktionen und Ereignissen

Aktivierung von Gästen
 

Z.B. zu Bewertungen auf geeigneten Plattformen 

Wichtig:
 

Zu diesem Thema muss regelmäßig kommuniziert werden!

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Kreative Anstöße mit Textbausteinen, die individuell anpassbar sind für Storytelling und Kommunikation auf Social-Media:

In der Einrichtung vor OrtWarum ist Nachhaltigkeitskommunikation dort so wichtig?

Nachhaltigkeit wird für Gäste dort erlebbar, wo sie konkret sichtbar und verständlich gemacht wird – im Eingangsbereich, in Ausstellungen, auf dem Gelände oder in der Gastronomie. Die Kommunikation vor Ort entscheidet darüber, ob Engagement wahrgenommen, verstanden und wertgeschätzt wird.

Freizeit- und Kultureinrichtungen verfügen über zahlreiche Ansatzpunkte, um nachhaltiges Handeln direkt im Betrieb zu vermitteln. Oft sind es kleine, klug platzierte Hinweise oder gestalterische Elemente, die Orientierung geben und Transparenz schaffen. In anderen Fällen können gezielt inszenierte Maßnahmen besonders eindrucksvoll zeigen, wofür eine Einrichtung steht.

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Kreative Anstöße, wie und wo Nachhaltigkeit auf der Betriebsfläche kommuniziert werden sollte. 

  • Maßnahme im Kultur- und Freizeit-Betrieb vor Ort: Eine Auflistung von "Quick Win" und "Top Maßnahmen" zur Kommunikation von nachhaltige Maßnahmen auf der Betriebsfläche.
  • Nachhaltigkeitsmaßnahmen und Erfolge anhand beispielhafter Betriebe: Eine Aufzählung von nachhaltigen Kommunikationsmaßnahmen anhand von Textbeispielen für Kultur- und Freizeitbetriebe.
  • Mobilitäts-Guide vor Ort für Freizeit- und Kultureinrichtungen: Eine Auflistung konkreter Maßnahmen und Orientierungshilfen, mit denen nachhaltige Mobilität für Besucher:innen vor Ort sichtbar gemacht werden kann.
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