Nachhaltigkeit ist kein „Nice-to-have“. Gäste erwarten Umweltfreundlichkeit und soziale Arbeitsstandards, Partner faire Lieferbedingungen. Gleichzeitig bietet Nachhaltigkeit eine große Chance, sich zukunftsfähig zu positionieren. Entscheidend ist nicht allein, was umgesetzt wird, sondern auch, wie darüber gesprochen wird.  

Denn: Gute Kommunikation 

  • schafft Vertrauen (Transparenz statt Greenwashing),
  • zeigt die Relevanz von Angeboten (Mehrwerte für Gesundheit, Genuss, regionale Erlebnisse, Barrierefreiheit),
  • stärkt das Image des Unternehmens als attraktiver Arbeitsort (faire Bedingungen, Weiterbildung, Teamkultur),
  • unterstützt Lenkung & Verhalten (z. B. ÖV-Anreise, Mehrweg, Ressourcenschonung) und
  • macht Leistung sichtbar (Kennzahlen und Fortschritte).

Genau hier setzt die Kommunikationstoolbox an: Sie unterstützt dabei, Nachhaltigkeitsleistungen verständlich, glaubwürdig und motivierend zu kommunizieren – ohne erhobenen Zeigefinger. 

Was ist die Toolbox? Inhalte und aussichten

Die Kommunikationstoolbox ist ein praxiserprobter Kommunikationsbaukasten für Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen in NRW.  

Für alle diese Bereiche befinden sich auf dieser Seite, unterteilt in die Kategorien "Website", "Social-Media-Kanäle" und "Vor Ort", folgende Inhalte: 

Textbausteine & Content-Vorlagen

für Website, Social-Media, E-Mail-Signaturen 
und Buchungsbestätigungen

Gestaltungs- und Umsetzungsbeispiele

aus dem Betriebsalltag 

Mini-
Erfolgsgeschichten

als Inspiration für nächste Schritte

Leitlinien & 
Dos/Dont’s

der nachhaltigen Kommunikation 

Was bringt die Toolbox meinem Betrieb?Vorteile für den Betrieb

Zeitsparen

fertig formulierte Textbausteine, sofort einsetzbar in Social-Media-Kanälen 

Einheitliches Wording 

Botschaften aus einem Guss, vom Empfangsschild bis zum Instagram-Post

Sichtbarkeit & Profil

Die eigene Haltung wird erlebbar für Stammgäste, neue Zielgruppen und Partner 

Nebelschwaden ziehen durch die Wälder im Bergischen Land, aufgenommen auf der Dreitälertour.
© Tourismus NRW e.V./Johannes Höhn

Einführung in die Nachhaltigkeitskommunikatione-Learning Video

Das Video erklärt kompakt, wie Nachhaltigkeitskommunikation richtig umgesetzt wird und einen glaubwürdigen Eindruck erzeugt.   

Nachhaltigkeit Kommunizieren - ein Überblick

DOs and DON´Ts   Der Nachhaltigkeitskommunikation

Kompaktes Wissen zum MitnehmenJetzt herunterladen und Loslegen!

  • Dos & Don'ts der Nachhaltigkeitskommunikation - Check-Liste: Um die oben vorgestellte Check-Liste auch in den Betrieb einzubringen, steht diese hier noch einmal als Download zur Verfügung.

Nachhaltigkeitskommunikation entlang der gesamten Customer Journey denken 

Von der Inspiration bis zur Kundenbindung 

Nachhaltigkeit beginnt nicht erst im Betrieb vor Ort. Bereits auf Website, Messen oder Social Media lässt sich zeigen, welche Bedeutung nachhaltiges Handeln hat und wie ein Team es lebt. 

Maßnahmen, Erfolge und der Nutzen für Gäste sollten sichtbar gemacht werden, damit das Erlebte zum Versprochenen passt. Kontinuität entsteht, wenn regelmäßig über neue Nachhaltigkeitsmaßnahmen informiert und Beteiligungsmöglichkeiten der Gäste gezeigt werden.

Auf Buchungsportalen empfiehlt sich eine prominente Platzierung eines Nachhaltigkeitszertifikats, denn dies ist häufig ein entscheidender Faktor bei der Buchungsentscheidung potentieller Kunden.

Nebelschwaden ziehen durch die Wälder im Bergischen Land, aufgenommen auf der Dreitälertour.
© Tourismus NRW e.V./Johannes Höhn

Rechtssicherheit in der NachhaltigkeitskommunikationEmpco und des uwg

Nachhaltigkeit gewinnt auch in der Kommunikation zunehmend an rechtlicher Bedeutung. Mit neuen europäischen Vorgaben und deren Umsetzung in nationales Recht steigen die Anforderungen an transparente und nachvollziehbare Nachhaltigkeitsaussagen.

Ein zentraler Bezugspunkt ist dabei die europäische Richtlinie gegen irreführende Umweltaussagen, bekannt als Empowering Consumers for the Green Transition Directive (EmpCo). Ihre Inhalte werden in Deutschland insbesondere über Anpassungen des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) wirksam. Ziel dieser Regelungen ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher besser vor sogenannten „Greenwashing“-Aussagen zu schützen.

Werden messbare Maßnahmen umgesetzt und konkrete Erfolge erzielt, sollten entsprechende Belege, Prüfberichte oder Nachweise transparent zugänglich gemacht werden

Diese Informationen müssen nicht auf der Startseite einer Website platziert sein, sollten jedoch leicht auffindbar sein, beispielsweise über Links, Downloads oder QR-Codes für vertiefende Informationen.

Faktische und prägnante Erläuterungen helfen, auf einen Blick zu erfassen, welche konkreten Leistungen im Bereich Nachhaltigkeit erbracht werden.

Weiterführende Informationen zu den aktuellen Entwicklungen stellt die Europäische Kommission bereit:
commission.europa.eu

Eine sorgfältige und transparente Kommunikation stärkt nicht nur die rechtliche Sicherheit, sondern auch die Glaubwürdigkeit gegenüber Gästen und Partnern.

Nebelschwaden ziehen durch die Wälder im Bergischen Land, aufgenommen auf der Dreitälertour.
© Tourismus NRW e.V./Johannes Höhn

Nachhaltigkeitskommunikation für BEherbergungsbetriebeTipps, Hilfen und Inspiration

Dieser Bereich bietet Beherbergungsbetrieben praxisnahe Unterstützung, um nachhaltige Maßnahmen authentisch und verständlich sichtbar zu machen. Von konkreten Formulierungshilfen über Best-Practice-Beispiele bis hin zu inspirierenden Ideen finden sich hier vielfältige Ansätze für eine glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation.

Website Warum ist Nachhaltigkeitskommunikation hier so wichtig?

Die Website zählt zu den zentralen Informations- und Inspirationsquellen für Übernachtungsgäste. Hier entsteht häufig der erste Eindruck eines Betriebs und damit auch das Bild vom nachhaltigen Engagement.

Interessierte Gäste möchten nachvollziehen können, wie Nachhaltigkeit verstanden und konkret umgesetzt wird. Neben einem klar formulierten Selbstverständnis spielen transparente Informationen und belastbare Fakten eine entscheidende Rolle. Die Website fungiert somit als digitale Visitenkarte – auch im Hinblick auf nachhaltiges Handeln.

Tipp 1

Auf der Website interessiert Gäste besonders, wie nachhaltig ein Betrieb unterwegs ist

 Sowohl das grundlegende Nachhaltigkeitsverständnis als auch die harten Daten und Fakten, die glaubwürdiges Handeln belegen, sollten dargestellt werden. Die Website fungiert als Visitenkarte – auch im Bereich Nachhaltigkeit.

Tipp 2

Wie Nachhaltigkeit im Betrieb verstanden und gelebt wird

Dies kann persönlich gestaltet werden, etwa durch eine kurze Geschichte des Betriebs – gern mit Foto und persönlichen Botschaften – oder durch ein professionell formuliertes Leitbild, das gemeinsam mit Mitarbeitenden entwickelt wurde.

Tipp 3

Was Glaubwürdigkeit im nachhaltigen Handeln signalisiert

Viele Unternehmen sprechen über Nachhaltigkeit, doch häufig bleibt unklar, was tatsächlich dahintersteht. Umso wichtiger ist es, die eigene Nachhaltigkeit belegen zu können.                       

Der Betrieb hat schon ein  nachhaltigkeits-zertifikat?  dann … 

Kompaktes Wissen zum MitnehmenJetzt herunterladen und Loslegen!

  • Leitbild-Beispiele für Nachhaltigkeit im Beherbergungsbetrieb: Eine Auswahl von fiktiven Textbeispielen um Kommunikationsmaßnahmen und Vorgehen zu verdeutlichen.
  • Check-Liste für Betriebe mit Nachhaltigkeits-Zertifikat: Um die oben vorgestellte Check-Liste auch in den Betrieb einzubringen, steht diese hier noch einmal als Download zur Verfügung.

Social-Media-KanäleWarum ist Nachhaltigkeitskommunikation dort so wichtig?

Social Media ist ein zentraler Marktplatz für Inspiration, Empfehlungen und unmittelbare Kommunikation. Hier lassen sich nachhaltige Inhalte besonders wirksam platzieren und Sichtbarkeit schaffen.

Auf Social Media zählt:

Kreatives Storytelling
 

Fakten lebendig und alltagsnah vermittelt

„Mensch-zu-Mensch-Geschichten“

Authentische Einblicke in den Arbeitsalltag von Auszubildenden oder Mitarbeitenden

Kurzfristige Kommunikation

Aktionen, Veranstaltungen oder saisonale Angebote

Lebendige Formate
 

Bewegtbild, Reels oder musikalisch unterlegte Kurzvideos

Call-to-Action-Formate
 

z.B. Aufrufe zur Einsendung von Rezepten, Fotos oder Abstimmungen über Lieblingsgerichte

Aktivierung von Gästen
 

Z.B. zu Bewertungen auf geeigneten Plattformen für vegane und vegetarische Angebote auffordern

Wichtig: 
 

Zu Nachhaltigkeitsthemen muss regelmäßig kommuniziert werden!

Kompaktes Wissen zum MitnehmenJetzt herunterladen und Loslegen!

Kreative Anstöße mit Textbausteinen, die individuell anpassbar sind für Storytelling und Kommunikation auf Social-Media:

IM Betrieb vor ortWarum ist Nachhaltigkeitskommunikation dort so wichtig?

Der Moment der Wahrheit entsteht im direkten Erleben: Gäste möchten sehen, was zuvor kommuniziert wurde. Hier zeigt sich Glaubwürdigkeit und hier entsteht langfristige Bindung. Auch kleine Details machen einen Unterschied.

  • Beim Ankommen/ an der Rezeption
  • Im Gastraum
  • Im Zimmer
  • Im Außenbereich

Kompaktes Wissen zum MitnehmenJetzt herunterladen und Loslegen!

Kreative Anstöße, wie und wo Nachhaltigkeit auf der Betriebsfläche kommuniziert werden sollte. 

  • Information vor Ort: Eine Auflistung von "Quick Win" und "Top Maßnahmen" zur Kommunikation von nachhaltige Maßnahmen auf der Betriebsfläche des Beherbergungsbetriebes.
  • Nachhaltigkeitsmaßnahmen und Erfolge anhand beispielhafter Betriebe: Eine Aufzählung von nachhaltigen Kommunikationsmaßnahmen anhand von Textbeispielen für Beherbergungsbetriebe.
Nebelschwaden ziehen durch die Wälder im Bergischen Land, aufgenommen auf der Dreitälertour.
© Tourismus NRW e.V./Johannes Höhn

Nachhaltigkeitskommunikation für GastronomiebetriebeTipps, Hilfen und Inspiration

Dieser Bereich bietet Gastronomiebetrieben praxisnahe Unterstützung, um nachhaltige Maßnahmen authentisch und verständlich sichtbar zu machen. Von konkreten Formulierungshilfen über Best-Practice-Beispiele bis hin zu inspirierenden Ideen finden sich hier vielfältige Ansätze für eine glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation.

Beispiele für Konkrete nachhaltige Maßnahmen

Nachhaltigkeit im gastronomischen Betrieb bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für eine transparente und wirkungsvolle Kommunikation. Entscheidend ist, relevante Maßnahmen klar, nachvollziehbar und alltagsnah darzustellen.

Eine konsequente und verständliche Darstellung der Maßnahmen stärkt das Profil des Betriebs und schafft Vertrauen.

Beispielsweise können folgende Aspekte kommuniziert werden:

Regionale Lieferanten

Die Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten wird transparent gemacht, beispielsweise durch eine sichtbare Nennung auf der Speisenkarte.

Bewusste Ernährung

Vegetarische, vegane oder glutenfreie Alternativen werden attraktiv und übersichtlich präsentiert, um Gästen eine einfache Auswahl zu ermöglichen.

Ressourcenschonung

Nachhaltige Materialien für Speisenkarten oder der Verzicht auf gedruckte Belege machen ressourcenschonende Abläufe im Betrieb sichtbar.

Flexible Portionen

Unterschiedliche Portionsgrößen (klein/groß) mit transparenter Preisgestaltung werden aktiv angeboten.

Mehrweg To Go

Mehrwegverpackungen für To-Go-Angebote sind deutlich gekennzeichnet und werden Gästen als nachhaltige Alternative angeboten.

Nachhaltige Wahl

Nachhaltigere Optionen werden durch gezielte Hinweise sichtbar gemacht und erleichtern Gästen eine bewusste Entscheidung.

Soziales Engagement sichtbar machen 

Viele gastronomische Betriebe greifen Themen auf, die ihre Gäste bewegen, und verstehen sich als gesellschaftliche Akteure vor Ort. So fungieren Gastronomien häufig als „Bühne“ für lokale Kunstschaffende oder fördern durch offene Formate wie Chor- oder Sing-along-Abende, Flohmärkte oder Tanzveranstaltungen das soziale Miteinander.

Auch gelebte Inklusion – sowohl im Team als auch im Gästekreis – ist ein starkes Signal für gesellschaftliche Verantwortung. Dieses soziale Profil sollte kontinuierlich und glaubwürdig kommuniziert werden. Besonders emotionale Geschichten auf Social Media eignen sich, um Engagement und Haltung sichtbar zu machen.

WebsiteWarum ist Nachhaltigkeitskommunikation dort so wichtig?

Wie Nachhaltigkeit im eigenen Betrieb verstanden und gelebt wird, kann auf unterschiedliche Weise dargestellt werden. Möglich ist eine persönliche Erzählweise – etwa als neu gegründetes Start-up-Café, Cateringbetrieb oder traditionsreiches Familienunternehmen, für das nachhaltiges Handeln selbstverständlich ist. Ergänzende Fotos und persönliche Botschaften unterstreichen Authentizität.

Alternativ kann ein professionell erarbeitetes Leitbild vorgestellt werden, das gemeinsam mit den Mitarbeitenden entwickelt wurde und die Werte des Unternehmens klar definiert.

Glaubwürdigkeit sichtbar machen und nachhaltig kommunizieren

Wenn über Nachhaltigkeit kommuniziert wird, müssen Inhalte oder Maßnahmen nachvollziehbar und belegt sein. 

Bestehen Kooperationen mit nachhaltigen Partnern – etwa Schutzgebieten, Produzierenden einer Regionalmarke oder nachhaltig ausgerichteten Netzwerken – empfiehlt sich:

Kompaktes Wissen zum MitnehmenJetzt herunterladen und Loslegen!

  • Leitbild-Beispiele für Nachhaltigkeit im gastronomischen Betrieb: Eine Auswahl von fiktiven Textbeispielen um Kommunikationsmaßnahmen und Vorgehen zu verdeutlichen.
  • Check-Liste für Betriebe mit bestehenden Kooperationen: Um die oben vorgestellte Check-Liste auch in den Betrieb einzubringen, steht diese hier noch einmal als Download zur Verfügung.

Social-Media-KanäleWarum ist Nachhaltigkeitskommunikation dort so wichtig?

Social Media ist ein zentraler Marktplatz für Inspiration, Empfehlungen und unmittelbare Kommunikation. Für gastronomische Betriebe bietet sich hier die Möglichkeit, nachhaltig orientierte Inhalte sichtbar zu machen und neue Zielgruppen zu erreichen.

Auf Social Media zählt:

Kreatives Storytelling
 

Fakten lebendig und alltagsnah vermittelt

„Mensch-zu-Mensch-Geschichten“

Authentische Einblicke in den Arbeitsalltag von Auszubildenden oder Mitarbeitenden

Kurzfristige Kommunikation

Aktionen, Veranstaltungen oder saisonale Angebote

Lebendige Formate
 

Bewegtbild, Reels oder musikalisch unterlegte Kurzvideos

Call-to-Action-Formate
 

z.B. Aufrufe zur Einsendung von Rezepten, Fotos oder Abstimmungen über Lieblingsgerichte

Aktivierung von Gästen
 

Z.B. zu Bewertungen auf geeigneten Plattformen für vegane und vegetarische Angebote

Wichtig:
 

 Zu diesem Thema muss regelmäßig kommuniziert werden!

Kompaktes Wissen zum MitnehmenJetzt herunterladen und Loslegen!

Kreative Anstöße mit Textbausteinen, die individuell anpassbar sind für Storytelling und Kommunikation auf Social-Media:

Im Betrieb vor ortWarum ist Nachhaltigkeitskommunikation dort so wichtig?

Der Aufenthalt im Betrieb ist der Moment der Wahrheit. Gäste erleben hier unmittelbar, ob die kommunizierten Werte tatsächlich gelebt werden. In diesem direkten Kontakt entstehen Glaubwürdigkeit und langfristige Bindung. Auch scheinbare Details tragen maßgeblich zum Gesamteindruck bei.

Relevante Berührungspunkte sind unter anderem:

  • Ankunft und Empfangsbereich
  • Der Service am Tisch
  • Der Außenbereich
  • Die Gestaltung und Ausstattung der Sanitäranlagen

Ein konsistentes, sichtbar nachhaltiges Handeln in allen Bereichen stärkt das Vertrauen und das nachhaltige Profil des Betriebs dauerhaft.

Kompaktes Wissen zum MitnehmenJetzt herunterladen und Loslegen!

Kreative Anstöße, wie und wo Nachhaltigkeit auf der Betriebsfläche kommuniziert werden sollte. 

  • Maßnahmen im Gastronomiebetrieb vor Ort: Eine Auflistung von "Quick Win" und "Top Maßnahmen" zur Kommunikation von nachhaltige Maßnahmen auf der Betriebsfläche des Gastronomiebetriebs.
  • Praxisbeispiel: Der regionale Saisonstar Pfifferling: Beispiele von nachhaltigen Kommunikationsmaßnahmen saisonaler Küche anhand von Textbeispielen für Gastronomiebetriebe.
Nebelschwaden ziehen durch die Wälder im Bergischen Land, aufgenommen auf der Dreitälertour.
© Tourismus NRW e.V./Johannes Höhn

Nachhaltigkeitskommunikation für Freizeit- & KultureinrichtungenTipps, Hilfen und Inspiration

Dieser Bereich bietet Kultur- und Freizeiteinrichtungen praxisnahe Unterstützung, um nachhaltige Maßnahmen authentisch und verständlich sichtbar zu machen. Von konkreten Formulierungshilfen über Best-Practice-Beispiele bis hin zu inspirierende Ideen finden sich hier vielfältige Ansätze für eine glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation.

Der Begriff „Freizeit- und Kultureinrichtung“ umfasst eine große Bandbreite – von Museen über Theaterbühnen bis hin zu Thermen oder Zoos. Entsprechend vielfältig sind die nachhaltigen Maßnahmen, die in diesen Einrichtungen umgesetzt werden.

Umso wichtiger ist es, das spezifische soziale und ökologische Engagement klar und nachvollziehbar zu kommunizieren. Das Besondere des jeweils gelebten nachhaltigen Profils sollte glaubwürdig nach außen getragen werden – etwa durch emotionale Geschichten auf der Website oder in den Social-Media-Kanälen. Eine transparente Kommunikation schafft Orientierung und Vertrauen bei Besucher:innen und Partner:innen.

WebsiteWarum ist Nachhaltigkeitskommunikation dort so wichtig?

Gäste und Partner möchten wissen, wofür eine Einrichtung beim Thema Nachhaltigkeit konkret steht und welche Motivation dahintersteckt. Die Leitbilder und Schwerpunkte unterscheiden sich je nach Branche deutlich:

Zoos und Tierparks stellen häufig Biodiversität, Artenschutz und Umweltbildung in den Mittelpunkt. Theater und Museen setzen verstärkt auf soziale Teilhabe, integrative Kommunikation sowie barrierefreie Angebote. Thermen oder Freizeitparks legen ihren Fokus oftmals auf Energie- und Wassereffizienz, ressourcenschonende Technik sowie umwelt- und gesundheitsverträgliche Hygiene.

Wesentlich ist es, den eigenen branchen- und betriebsspezifischen Nachhaltigkeitsschwerpunkt klar herauszustellen. Eine präzise Positionierung stärkt die Glaubwürdigkeit.

Nachhaltigkeit geht häufig mit Qualitätssteigerung und einem verbesserten Besuchserlebnis einher – dieser Mehrwert sollte sichtbar gemacht werden.

Ebenso sollte der konkrete Nutzen für Gäste  und Besuchende kommuniziert werden, beispielsweise:

Reinigung

Hautverträgliche Reinigungsmittel in Bad- und Saunabereichen

Energie

Klimaneutral erzeugter Strom bei energieintensiven Freizeitangeboten

Bildung

Qualifizierte Umwelt-Bildungsprogramme

Barrierefreiheit

Barrierefreie Zugänge für unterschiedliche Besuchergruppen

Glaubwürdigkeit durch Transparenz

Gäste nehmen sensibel wahr, ob Nachhaltigkeit konkret und nachvollziehbar umgesetzt wird oder lediglich allgemein kommuniziert bleibt. Werden Maßnahmen nicht transparent erläutert oder fehlen überprüfbare Beispiele, kann dies schnell zu Unsicherheit oder Zurückhaltung führen.

Umso wichtiger ist es, nachhaltiges Handeln klar zu benennen, anschaulich zu erklären und durch konkrete Maßnahmen und nachvollziehbare Informationen zu belegen. Transparenz stärkt Vertrauen und unterstützt eine langfristig glaubwürdige Positionierung.

Bestehen Kooperationen mit nachhaltigen oder fairen Lieferanten, Handwerksbetrieben oder Dienstleistern oder liegen Mitgliedschaften in Nachhaltigkeitsinitiativen vor, empfiehlt sich:

Kompaktes Wissen zum MitnehmenJetzt herunterladen und Loslegen!

  • Check-Liste für Betriebe mit Nachhaltigkeits-Zertifikat: Um die oben vorgestellte Check-Liste auch in den Betrieb einzubringen, steht diese hier noch einmal als Download zur Verfügung.
  • Leitbild-Beispiele für Nachhaltigkeit im Freizeitbetrieb (-Zoo; -Theater; -Spa; -Museum): Eine Auswahl von fiktiven Textbeispielen um Kommunikationsmaßnahmen und Vorgehen zu verdeutlichen. 
  • Praxisbeispiel: Nachhaltigkeit (im Theater; im Zoo; in der Tonhalle; in der Skihalle, im Naturkundemuseum): Beispiele von nachhaltigen Kommunikationsmaßnahmen anhand von Textbeispielen.

Social-Media-KanäleWarum ist Nachhaltigkeitskommunikation dort so wichtig?

Social Media ist ein zentraler Marktplatz für Inspiration, Empfehlungen, Meinungsbildung und direkte Kommunikation. Hier lassen sich nachhaltige Inhalte besonders wirksam platzieren. Erst wenn Aspekte, die eine Einrichtung besonders machen – beispielsweise barrierefreie Angebote oder spezifische Umweltbildungsprogramme - kommuniziert werden, entsteht Sichtbarkeit. 

Auf Social Media zählt:

Kreatives Storytelling
 

Fakten lebendig und alltagsnah vermittelt

„Mensch-zu-Mensch-Geschichten“

Authentische Einblicke in den Arbeitsalltag von Auszubildenden oder Mitarbeitenden

Kurzfristige Kommunikation

Aktionen, Veranstaltungen oder saisonale Angebote

Lebendige Formate
 

Bewegtbild, Reels oder musikalisch unterlegte Kurzvideos

Call-to-Action-Formate 
 

Z.B. Aufrufe zur Einsendung Fotos oder Abstimmungen über aktuelle Aktionen und Ereignissen

Aktivierung von Gästen
 

Z.B. zu Bewertungen auf geeigneten Plattformen 

Wichtig:
 

Zu diesem Thema muss regelmäßig kommuniziert werden!

Kompaktes Wissen zum MitnehmenJetzt herunterladen und Loslegen!

Kreative Anstöße mit Textbausteinen, die individuell anpassbar sind für Storytelling und Kommunikation auf Social-Media:

In der Einrichtung vor OrtWarum ist Nachhaltigkeitskommunikation dort so wichtig?

Nachhaltigkeit wird für Gäste dort erlebbar, wo sie konkret sichtbar und verständlich gemacht wird – im Eingangsbereich, in Ausstellungen, auf dem Gelände oder in der Gastronomie. Die Kommunikation vor Ort entscheidet darüber, ob Engagement wahrgenommen, verstanden und wertgeschätzt wird.

Freizeit- und Kultureinrichtungen verfügen über zahlreiche Ansatzpunkte, um nachhaltiges Handeln direkt im Betrieb zu vermitteln. Oft sind es kleine, klug platzierte Hinweise oder gestalterische Elemente, die Orientierung geben und Transparenz schaffen. In anderen Fällen können gezielt inszenierte Maßnahmen besonders eindrucksvoll zeigen, wofür eine Einrichtung steht.

Kompaktes Wissen zum MitnehmenJetzt herunterladen und Loslegen!

Kreative Anstöße, wie und wo Nachhaltigkeit auf der Betriebsfläche kommuniziert werden sollte. 

  • Maßnahme im Kultur- und Freizeit-Betrieb vor Ort: Eine Auflistung von "Quick Win" und "Top Maßnahmen" zur Kommunikation von nachhaltige Maßnahmen auf der Betriebsfläche.
  • Nachhaltigkeitsmaßnahmen und Erfolge anhand beispielhafter Betriebe: Eine Aufzählung von nachhaltigen Kommunikationsmaßnahmen anhand von Textbeispielen für Kultur- und Freizeitbetriebe.
Nebelschwaden ziehen durch die Wälder im Bergischen Land, aufgenommen auf der Dreitälertour.
© Tourismus NRW e.V./Johannes Höhn

IhrE Ansprechpersonen

Weitere Themen Entdecken

Ein Wanderer steht auf einem Felsvorsprung am Walderlebnispfad Saalhausen im Sauerland und blickt über die bewaldeten Hügel.
© Tourismus NRW e.V./Johannes Höhn
Themen

Aktiv & Natur

Die Sehnsucht nach Naturerlebnissen, Wander- oder Radtouren ist bei vielen Menschen groß und Nordrhein-Westfalen hat hier vieles zu bieten. 
Mehr erfahren
Zwei Fauen auf einem Doppel-Sitzer-Fahrrad für Rollstuhlfahrende auf einem Weg am Seeufer in Xanten.
© Kim Lumelius, wheeliewanderlust
Themen

Barrierefreier Tourismus

Tourismus NRW rückt das Thema Barrierefreiheit seit Jahren verstärkt in den Fokus. Leitgedanke ist dabei, die Umwelt für alle komfortabel und zugänglich zu gestalten. 
Mehr erfahren
Drohnenaufnahme von Schloss Moyland in Bedburg-Hau am Niederrhein, umgeben von in rotes Licht getauchten Wäldern und Feldern
© Tourismus NRW e.V./Johannes Höhn
Themen

Kultur

Nordrhein-Westfalen ist ein Kulturland. Das Angebot ist riesig – in den Städten, aber auch in den ländlicheren Regionen. 
Mehr erfahren