LIMES unLIMITED

Die Spuren von Römern in NRW besser erlebbar machen

Wo heute Nordrhein-Westfalen liegt, trafen vor rund 2.000 Jahren Römer und Germanen aufeinander. Die Begegnungen waren geprägt von kriegerischen Konflikten, aber auch von regem Handel und kulturellem Austausch. Zahlreiche Fund- und Erlebnisorte zeugen noch heute von dieser Zeit. Doch es fehlt ein roter Faden, der die Orte miteinander verbindet und zeigt, wie die römisch-germanische Vergangenheit unser heutiges Leben immer noch prägt. Hinzu kommt, dass viele Orte längst unsichtbar geworden sind. Das Projekt "LIMES unLIMited - Römisch-germanisches Erbe an Rhein und Lippe" will die Fundorte der Römerzeit entlang von Rhein und Lippe erstmals für fast ganz Nordrhein-Westfalen aufbereiten und touristisch besser erlebbar machen.   

Kofinanziert von der Europäischen Union und dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Neuigkeitenaus dem Projekt

Luftaufnahme des Hermannsdenkmals im Teutoburger Wald bei Detmold in Ostwestfalen. Die grünliche Kupfer-Statue stellt Hermann, den Cherusker, dar, der einen Helm mit Flügeln trägt und ein Schwert in die Luft reckt. Die Statue steht auf einem steinernen Sockel über den Wipfeln des Teutoburger Walds.
© Tourismus NRW e.V.

Römisch-germanisches Erbe in NRW soll besser erlebbar werden

Bislang fehlt ein roter Faden, der die vielen Fund- und Gedenkorte in NRW miteinander verbindet. Das soll sich mit einem neuen Projekt ändern.

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Förderkennzahlen

Projektvolumen

1,71 Millionen Euro

Förderquote

57,5 %

Geplante Laufzeit

01.01.2026 - 31.12.2028

Projektziele

Mit Hilfe des Projekts wollen Tourismus NRW und seine Partner das UNESCO-Welterbe Niedergermanischer Limes touristisch nutzbar machen, um neue Gäste zu gewinnen und Anreize für längere Aufenthalte zu schaffen. 

Das soll Limes unLIMited konkret bewirken:

innovativ-authentische und dabei ressourcenschonende touristische Erlebnisangebote entwickeln, die Reiseanlässe stiften und Wertschöpfung erzeugen,

auf spielerische und erlebnisreiche Weise landesgeschichtliche Informationen vermitteln, 

die Innovationskraft des Landes auf seinem starken Standbein Kulturtourismus belegen,

ein landesweites Netzwerk knüpfen, um im Miteinander die Spuren von Römern und Germanen bestmöglich zu präsentieren,

Kooperationen mit anderen Vermarktungsverbünden erreichen, die dem Projekt eine länderübergreifende Wirksamkeit verschaffen,

 eine Blaupause für zukünftige überregionale kulturtouristische Projekte in der Branche sein.

Die wichtigsten Arbeitspakete

Positionierung

Einordnung Nordrhein-Westfalens in das gesamte Limes-Welterbe bei unterscheidbarer Positionierung in den touristischen Wertschöpfungsambitionen und Bildung tragfähiger Netzwerke

Narrativ-Entwicklung

Identifizierung relevanter Standorte und Entwicklung von Geschichten mit dem Ziel, Angebotsbündel zusammenzustellen

Digitale Aufbereitung

Entwicklung von Mixed-Reality-Elementen sowie Gamification-Ansätzen für ein zeitgemäßes Erleben vor Ort

Datenintegration 

Schnittstelle von digitalen Anwendungen zum Data Hub NRW, so dass zu allen relevanten Stationen der Strecke stets aktuelle Informationen bereitstehen

Content-Erstellung

Produktion von multimedialen Kommunikationselementen

Marketingmaẞnahmen

Ansprache relevanter Zielgruppen

KMU

Schaffung eines kommunikativen Zugangs zu tourismusnahen Betrieben zur Bekanntmachung des Projekts und seiner Ergebnisse

Sichtbarmachung

Sichtbarmachung der Projektergebnisse an der Strecke durch digitale und physische Hinweise vor Ort

Abschluss

Vorstellung innovativer Lösungsansätze aus dem Projekt sowie  Ausblick auf Zukunftssicherung und weiteren Ausbau  

Projektbeteiligte

Zwei Menschen gehen auf einem Schotterweg an einer Hecke entlang, im Hintergrund ist die rekonstruierte römische Hafentempelanlage im Archäologischen Park Xanten am Niederrhein zu sehen. Die ruinenhafte Anlage besteht aus mehreren Säulen mit einem Giebel sowie weiteren Gebäudeteilen aus hellem Stein. Die Szene ist von Bäumen und gepflegtem Rasen umgeben.
© Tourismus NRW e.V./Maximilian Hulisz

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