Innovativer Studiengang verknüpft Tourismus und Regionalentwicklung 

Ab dem kommenden Wintersemester können Studierende in Nordrhein-Westfalen einen Studiengang mit deutschlandweitem Vorbildcharakter belegen: Das neue Bachelorprogramm „Nachhaltiges Tourismusmanagement" an der Fachhochschule Südwestfalen verbindet systematisch Tourismus mit Regionalentwicklung und bereitet seine Absolventen darauf vor, Regionen als lebenswerte Räume zu gestalten. Tourismus NRW begrüßt das neue Studienangebot.

Der neue Studiengang will Studierende auf neue Anforderungen vorbereiten. Sie sollen lernen, Tourismusmanagement, Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung integriert zu denken und dadurch Lebensräume mit einer hohen Aufenthaltsqualität nicht nur für Gäste, sondern auch für Einheimische sowie Unternehmen und ihre Fachkräfte zu gestalten. Mögliche Arbeitsplätze sollen die Absolvierenden etwa im klassischen Destinationsmanagement von Tourismusregionen, in Freizeit- und Tourismusbetrieben, in der kommunalen Verwaltung oder in der Wirtschaftsförderung finden. Das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium  unterstützt den Aufbau des Studiengangs.

„In der Praxis sind die drei Bereiche längst miteinander verwachsen. Was oft fehlt, sind die Experten, die ein bereichsübergreifendes Verständnis haben. Das wollen wir mit dem neuen Studiengang ändern. Ein hoher Praxisbezug und der Netzwerkgedanke sind zentrale Säulen des Studiums“, erläutert Prof. Dr. Susanne Leder, die den Studiengang maßgeblich entwickelt hat.

„Mit seiner ganzheitlichen Ausrichtung nimmt der neue Studiengang eine Vorreiterrolle ein. Er trägt der Tatsache Rechnung, dass wir modernen Tourismus heute deutlich breiter fassen als eine reine Serviceleistung für Gäste – er ist ein zentraler Treiber für regionale Entwicklung. Das neue Studienangebot setzt hier die richtigen Akzente", sagt Dr. Heike Döll-König, Geschäftsführerin von Tourismus NRW. Der touristische Landesverband hat aktiv an der Entwicklung des neuen Studiengangs mitgewirkt. Zudem wird er den Studiengang mit Wissenstransfer und Praktikumsplätzen unterstützen, die er gemeinsam mit der NRW-Wirtschaftsförderungsgesellschaft Global.Business anbietet. Damit soll der integrative und derzeit bundesweit innovative Ansatz auch auf Landesebene abgebildet werden.

Fotomaterial

Die Sonne scheint auf den Rinsley-Felsen am Walderlebnispfad Saalhausen im Sauerland.
© Tourismus NRW e.V./Johannes Höhn

Bilddatenbank

Umfangreiches Bildmaterial zum Reiseland Nordrhein-Westfalen gibt es auf dem flickr-Kanal des Tourismus NRW.

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