Tourismus NRW positioniert Marke DeinNRW neu
Ein Land voller Leben, herzlich, überraschend und bunt – so will sich das Reiseland Nordrhein-Westfalen künftig präsentieren. Am Rande der ITB in Berlin feierte der Verband den offiziellen Relaunch seiner Marke DeinNRW.
Die Marke soll künftig noch attraktiver und emotionaler werden. Sie soll für ein Lebensgefühl stehen, das durch die Vielfalt herzlicher Menschen, lebendiger Orte, überraschender Begegnungen, eines reichhaltigen Angebots und starker Gemeinschaften entsteht. Erstmals spielt zudem das Thema Nachhaltigkeit eine wesentliche Rolle. „DeinNRW versteht sich als nachhaltige Tourismusmarke. Zugleich möchten wir zeigen, dass NRW ein Ort ist, um das Leben in allen Facetten zu genießen – ob auf den zahlreichen Events oder in den naturnahen Rückzugsgebieten. Das Land als begehbares Wimmelbuch – das trifft viele Interessen, zum Beispiel die von Familien“, erläutert Dr. Heike Döll-König, Geschäftsführerin von Tourismus NRW.
Im Mittelpunkt des Markenauftritts sollen künftig noch stärker als bisher die Menschen stehen. Landschaften, Orte und Aktivitäten sollen als Bühne für ihre Geschichten dienen.
„Wir haben einen intensiven Markenprozess gestartet und dabei herausgearbeitet, dass es die herzlichen und offenen Menschen sind, die das Erlebnis bei uns so besonders und unser Land so lebendig machen. Das wollen wir künftig mehr in den Vordergrund rücken“, betont Döll-König.
Hochkarätig besetzter tourismuspolitischer Abend in der NRW-Landesvertretung
Der Relaunch der Marke fand im Rahmen einer tourismuspolitischen Abendveranstaltung statt, die Tourismus NRW in der NRW-Landesvertretung in Berlin organisiert hatte. Rund 200 geladene Gäste aus Tourismus, Wirtschaft, Landes- und Bundespolitik nahmen an der Veranstaltung teil.
Unter dem Motto „Feuer und Flamme für NRW“ stand dabei auch die mögliche Bewerbung KölnRheinRuhr für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 im Fokus. Tischtennislegende Timo Boll, der selbst an sieben Olympischen Spielen teilgenommen hat, betonte die Bedeutung der Spiele für die Ausrichterstädte. Er habe erlebt, dass die Olympischen Spiele für die Städte jedes Mal ein Upgrade gewesen seien. Jede Stadt sei nach den Spielen lebenswerter gewesen.
In einer Talkrunde diskutierten zudem Silke Krebs, Staatssekretärin im NRW-Wirtschaftsministerium, Anja Karliczek, Vorsitzende des Tourismusausschusses im Deutschen Bundestag, Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, und Hanspeter Faas, Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027 Ruhrgebiet , darüber, wie Nordrhein-Westfalen Transformation als Chance nutzen kann und wie Großveranstaltungen wie die Internationale Gartenausstellung 2027 und mögliche Olympische und Paralympische Spiele Standortentwicklungen und die internationale Wahrnehmung positiv beeinflussen können. Ulrike Katz, Vizepräsidentin des DRV, berichtete zudem, vor welche Herausforderungen die Lage im Nahen Osten Reiseveranstalter stellt und wie ein Verband wie der DRV in einer solchen Situation unterstützen kann.


