Von der Vision zur Wirklichkeit

 Touristisches Datenmanagement NRW

Hier geht es zu den folgenden Abschnitten:

Visionär und strategisch denken, konkret umsetzen – das ist das Ziel unserer beiden Hackathons. Und dafür suchen wir Digitalexpert:innen, Stadtentwickleri:nnen, Touristiker:innen und leidenschaftliche Mitdenker:innen, die mit uns gemeinsam die Digitalisierung im Tourismus groß denken und voranbringen wollen. Die beiden Hackathons bauen thematisch aufeinander auf, sind aber nicht voneinander abhängig. Expert:innen für digitale Tourismusstrategien können genauso am zweiten Hackathon teilnehmen wie Programmierer:innen es am ersten Hackathon konnten. 

Ziel des ersten Hackathons Search:Ideas war es, Leitideen oder Strategien zu entwickeln, um künftige Digitalisierungsprojekte und Datenmanagement erfolgreich gestalten zu können. Die entstandenen Ideen dienen als Inspiration für den Hackathon im September.  

Bei Seach:Creations geht es darum, den Data Hub NRW als Datenquelle für touristische Anwendungen zu nutzen und für Bewohner:innen und Gäste gleichermaßen attraktive Angebote zu schaffen. Es sollen Projektideen ausgearbeitet oder bereits Prototypen entwickelt werden. Die Erkenntnisse und Anwendungen sollen nicht nur dem Tourismus NRW e.V. sondern auch anderen Stakeholdern der touristischen Digitalisierung weitere Anreize bieten, Strategien zu verfolgen, Daten zu generieren und zu nutzen. 

Beleuchtetes Museumsareal auf dem des Unesco-Welterbe Zollverein in Essen © Tourismus NRW e.V./Johannes Höhn
© Tourismus NRW e.V./Johannes Höhn

Search:Creations - digitale Anwendungen von morgen gestalten Hackathon

Leider müssen wir den Hackathon Search:Creations vom 15. – bis 17. September 2022 absagen.
Wir arbeiten gerade daran, den Kerngedanken des Hackathons, ein gemeinsames Entwickeln von Anwendungen mit dem Data Hub NRW, in einem anderen Veranstaltungsformat umzusetzen, und freuen uns über alle Datennutzer:innen, die daran Interesse haben.

Sobald es Neuigkeiten zu einem Nachholtermin bzw. einem alternativen Format gibt, kontaktieren wir Dich gerne, wenn Du möchtest. Schicke uns dazu einfach unter dem Stichwort „Hackathon“ eine Mail an info@nrw-tourismus.de.

Beleuchtetes Museumsareal auf dem des Unesco-Welterbe Zollverein in Essen © Tourismus NRW e.V./Johannes Höhn
© Tourismus NRW e.V./Johannes Höhn

Search:Ideas - Tourismus, Daten und Digitalisierung weiterdenkenHackathon 

Ob digitalisierte Friedhöfe oder eine Plattform zur Bekämpfung des Personalmangels im Tourismus: Der erste Hackathon des Tourismus NRW zur Generierung zukunftsweisender Ideen für die Digitalisierung im Tourismus hat viele spannende Ansätze hervorgebracht. Drei von ihnen wurden von den Teilnehmenden aus ganz Deutschland und den Niederlanden als besonders vielversprechend ausgewählt.  

Die Ideen und Strategien von Search:Ideas sollen bei Search:Creations im September als Inspiration für die Entwicklung konkreter digitaler Angebote dienen, die für Gäste und Einheimische gleichermaßen attraktiv sind. Die Basis hierfür soll der im vergangenen Jahr gelaunchte touristische Data Hub NRW liefern, in dem Daten etwa von Sehenswürdigkeiten, Gastgebenden, Events, Gastronomie oder Touren aus ganz Nordrhein-Westfalen zusammenlaufen.

ProjektideenSearch:Ideas

Der erste Hackathon des Tourismus NRW Search:Ideas zur Generierung zukunftsweisender Ideen für die Digitalisierung im Tourismus hat viele spannende Ansätze hervorgebracht. Alle Ideen addressieren aktuelle Herausforderungen im Tourismus und bieten spannende interaktive, digitale Lösungen. Wir möchten uns bei allen Teilnehmenden bedanken, die kreativ mitgearbeitet und in nur knapp drei Stunden so vielseitige Ideen entwickelt haben.

Heimatgeschichten

1. Platz

Die vom Plenum in einer anonymen Abstimmung auf Platz 1 gewählte Projektidee "Heimatgeschichten" schafft Synergien zwischen den Bewohner:innen und Gästen Nordrhein-Westfalens. Heimatgeschichten wurde von Eva Schiemann, Sabine Link, Frank Wittwer, Holger Mügge, Rouven Sabellek und Viktor Waal entwickelt. Die Gruppe aus Bereichen der Landschaftsarchitektur, Kulturführungen, AR-Entwicklung, Veranstaltungswirtschaft und Gamification konnte durch ihren cloud-basierten Social-Sharing Ansatz überzeugen. Über Sprachnachrichten können Menschen Geschichten zu Orten (in ihrer Heimat) erzählen sowie Bildmaterial mitliefern, damit für Bewohner:innen und Gäste gleichermaßen eine attraktive, historische Landkarte entsteht. Diese gilt es dann durch AR-Anwendungen und Gamification-Elemente zu entdecken. Ein automatisierter Chatbot übernimmt die Sammlung von Meta-Daten und kommuniziert mittels KI mit den Nutzer:innen. 

Toougle

2. Platz

Seit die Tourismusbranche nach den Einschnitten durch die Corona-Pandemie wieder anläuft, ist der Fachpersonalmangel eines der meist diskutierten Themen. Lena Helleisz, Patrick Pott und Frank Thiel haben festgestellt, dass in Gastronomie und Hotelllerie kaum digitale Lösungen zur Bekämpfung des Personalmangels zu finden und zu nutzen sind.  

Mit Toougle und einem verdienten zweiten Platz würden die Drei eine Wissensplattform mit Best Practices und Tutorials zur Fortbildung und zum Austausch untereinander anbieten. Dies würde Anreize schaffen, den Digitalisierungsgrad von Unternehmen zu erhöhen. Anders als die klassischen Suchmaschinen soll Toougle auf den Tourismus  und vorhandene Systeme zugeschnitten sein und Informationen beinhalten, die für die gesamte Branche von Interesse sind. Eine übergeordnete Institution, bestehend aus den LMOs und der DZT, soll die Anwendung betreiben, sodass sich kein Privatkonzern einkaufen und seine Inhalte pushen kann. An Toougle können auch die Data Hubs der Bundesländer angebunden werden und Inhalte liefern.

Friedhofsgeflüster

3. Platz

Der dritte Platz führt uns an Orte, die bis dato nicht allen als touristisch wertvoll erschienen. Friedhöfe sind aber die heimlichen Geschichtshüter. Das dachten sich auch Stefan Schumacher (ehemaliger urbanana-Award Gewinner), Maksymilian Hutyra sowie Christian Stührung und Sebastian Kaiser. Friedhöfe sind nicht nur als POI in der Datenwelt noch recht unerschlossen, sondern auch im echten Leben. Und wenn Personen Friedhöfe besuchen, kommen sie oftmals schwer an Informationen. "Friedhofsgeflüster NRW - Große Persönlichkeiten, spannende Geschichten" ist ein Projekt und eine Anwendung, die für Hinterbliebene, Unternehmen und auch Tourist:innen den Friedhof zum Erlebnisort macht, das Serviceangebot erweitert und auch die Möglichkeit gibt, das Andenken von Verstorbenen zu bewahren. Hier kann die Friedhofsdatenbank um Daten aus dem Data Hub NRW, Wikipedia, Heimat- und Kulturvereinen uvm. erweitert und ein digitaler Friedhofsplan zur Kommunikationsplattform werden.  

Durch die digitale Erweiterung eines analogen Grabes um Augmented Reality (Fotos, Informationen, virtueller Grabkerze) wird ein ganz neuer Daten-Use-Case geschaffen.

Neu.Wald

In Sachen Nachhaltigkeit müssen Tourismus- und Digitalwirtschaft Hand in Hand arbeiten. So auch bei Search:Ideas: Als Vertreter:innen der Tourismuswirtschaft arbeiteten Jürgen Fischbach, Lando Sinkel und Petra Panske intensive drei Stunden zusammen mit Mario Sander, Christian Wittrich und Matthias Wunderlich als Technologiepartner und entwickelten die Projektidee und Datenstrategie "Neu.Wald".  Hier sollen die sicheren touristischen Radrouten in einer App eingebunden werden, mit der Nutzer:innen zur Aufforstung und Renaturierung von Wäldern durch Radfahren beitragen können. Features wie ein eigenes Profil, Merklisten für Lieblingsrouten, eine Übersicht der gepflanzten Bäume, ein CO² Konto bzw. Rechner für zurückgelegte Kilometer auf sicheren touristischen Radrouten werden ergänzt um einen Wissensbereich zum Thema Nachhaltigkeit und den heimischen Wäldern. Durch ihre Nutzungsprofile, Wegedaten und Schadenerfassungen liefern die App-Nutzer:innen hilfreiche Big Data, die durch die touristischen Daten ergänzt werden können. Förster können sich ebenfalls Konten erstellen und mit den Radfahrenden in Kontakt treten oder Waldgenoss:innen werben, damit diese die Nutzung des Waldes mitbestimmen können. Eine rundum gelungene Idee frei nach dem Motto: Welt verbessern, Klima verbessern, Rad fahren.

The All Inclusives

"The All Inclusives", das sind Monika Agata-Linke, Tim Schild, Peter Petersen, Urs Pospischil und Joel Oulhaj. Die Gruppe sieht großes Potenzial im Ausbau der barrierefreien Informationsbeschaffung und geht das Problem von Mehrsprachigkeit, Inhalten, unvollständigen oder nicht zuzuordnenden Datensätzen mit einem Data-Crawler (InclusiveCrawler) an. Dieser durchsucht und kategorisiert die Datensätze, um sie im Anschluss bestimmten Sinneseindrücken zuzuordnen. Die Verknüpfung mit Sinnesbarrieren findet dann über ein KI-Benachrichtigungssystem an die DMO statt. Ebenfalls können Endnutzer über Filterfunktionen ihre angezeigten Informationen einschränken und somit barrierearmer gestalten.

Data Booster

Der "Data Booster - Vom Kirchturm zum Leuchtturm" bietet eine kreative Motivationsstrategie zur Datenpflege. Kathrin Peters, Nadine Wojcik, Susanne Bleibel, Richard Hunkel, Andreas Kube und Max Wallasch arbeiten täglich daran, weitere touristische Datensätze zu generieren, mit Leistungsträgern im Austausch zu stehen, den Mehrwert von offenen Daten zu erläutern und somit die Leistungsbereitschaft für Datenpflege zu erhöhen. Es handelt es sich also nicht um ein lokales, sondern ein globales Problem, welches mit dem Data Booster gelöst werden soll. Sein Ziel: Nutzen aufzeigen, Anreize, Motivation und Verständnis schaffen. Das Tool ermöglicht eine einfache Überprüfung der Datenqualität und gibt den Datenpflegenden anhand eines Scores und Ranking einen Überblick über den Status quo. Zudem wird den Datenpflegenden, auf Basis einer KI, vorgeschlagen, wie der Datensatz schnell und einfach verbessert werden kann.  Die Mehrwerte werden sich nicht nur auf die Motivation der Datenpflegenden auswirken, sondern auch eine deutlich verbesserte User-Experience bei Bewohner:innen und Gästen gewährleisten, eine einheitliches Datenverständnis mit sich bringen, eine technische und somit objektive Auswertung ermöglichen und schlussendlich auch einen wirtschaftlichen Zugewinn durch höhere Reichweiten des touristischen Angebotes bedeuten. 

Pitches der projektteamsSearch:Ideas

ImpressionenSearch:Ideas

Teilnehmende des 1. Hackathons des Tourismus NRW © Tourismus NRW e.V.
Teilnehmende des Hackathons
Teams der besten Ideen des 1. Hackathons des Tourismus NRW © Tourismus NRW e.V.
Gewinnerteams
Hackathon Search:Ideas © Tourismus NRW e.V.
Zusammenarbeit in Teams
Hackathon Search:Ideas © Tourismus NRW e.V.
Gruppenfindung
Hackathon Search:Ideas © Tourismus NRW e.V.
Spannende Impulse im Plenum
Beleuchtetes Museumsareal auf dem des Unesco-Welterbe Zollverein in Essen © Tourismus NRW e.V./Johannes Höhn
© Tourismus NRW e.V./Johannes Höhn

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