Von cool bis klassisch: Tourismus NRW macht Lust auf Stadt-Kultur – Gesprächsrunde auf dem ITB Kongress 2022

Von Beethoven über Picasso zu Pumpernickel: Nach zwei entbehrungsreichen Jahren hofft der Städtetourismus in Nordrhein-Westfalen auf ein Wiederaufleben. Städte wie Bonn und Münster, die Metropolen Köln und Düsseldorf, aber auch kleinere Städte wie Paderborn und Mönchengladbach bieten 2022 attraktive, kulturelle Reiseanlässe für Städtereisende. 

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Internationale Festivals, renommierte Museen und eine Vielzahl kulturhistorischer Sehenswürdigkeiten machen Nordrhein-Westfalen seit Jahren zum zweitstärksten Reiseland hinter Bayern. „Ich bin überzeugt davon, dass wir wieder dorthin zurückkehren, wo wir waren“, sagte Dr. Heike Döll-König, Geschäftsführerin von Tourismus NRW, im Rahmen eines Pressegesprächs auf dem ITB Kongress 2022 zum Thema „Von cool bis klassisch: Nordrhein-Westfalens Städte bieten Anlässe für kulturelle Kurztrips“. Denn, so Döll-König weiter, „die Menschen haben wieder Lust auf Stadt-Kultur“.

Mehr als zwei Drittel der Deutschen ist „städtereisenaffin“. Zu diesem Ergebnis kommt eine groß angelegte Studie des Deutschen Tourismusverbandes in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Tourismusinstitut. Wichtigste Reiseanlässe sind demnach Sehenswürdigkeiten mit 77 Prozent sowie urbanes Flair und Stadtkultur mit 45 Prozent. Zu den Must-See-Städten in Nordrhein-Westfalen gehören die beiden Rhein-Metropolen Köln und Düsseldorf. Aber auch Historic Highlights wie Aachen, Bonn und Münster holten bei den Städtereisenden deutlich auf.

Welch hohen Stellenwert auch Kunst und Kultur bei Städtereisenden haben, stellte Tourismus NRW im Rahmen der ITB am Beispiel Bonn und Münster vor, beide im Ranking der lebenswertesten Städte in Deutschland traditionell weit vorn. Im Gespräch mit Steven Walter, dem neuen Intendanten des international bedeutsamen Beethoven-Festes Bonn, und Petra Panske, Fachbereichsleiterin Touristik- und Kongressmarketing bei Münster Marketing, unterstrich Tourismus NRW-Geschäftsführerin Dr. Heike Döll-König die kulturhistorische Bedeutung der beiden NRW-Städte und deren moderne Tourismuskonzepte. 

Steven Walter, der die Intendanz des Beethovenfestes in diesem Jahr übernommen hat, erlebt Bonn als eine faszinierende und plurale Stadt mit lebendigen Stadtvierteln. Wenn hier im August an unterschiedlichsten Spielstätten das Beethovenfest über die Bühne geht, will er in der ganzen Stadt „Festivalgeist versprühen“. Denn ein Festival sei nicht bloß die Summe der Konzerte, so Walter, „sondern ein Gesamterlebnis“.

Eine Art Gesamtkunstwerk ist auch die Stadt Münster in Westfalen. Mit dem Picasso-Museum, dem LWL-Museum für Kunst und Kultur sowie dem Museum für Lackkunst vereint sie gleich drei bedeutsame Kunsthäuser in der historischen Altstadt, bietet aber auch darüber hinaus viele Anreize für Städtereisende. Um gleichzeitig den Freizeittourismus anzukurbeln, hat man 2020 gemeinsam mit der Region Münsterland e. V. und der Initiative starke Innenstadt Münster die Kampagne „Dein MünsterLand Moment“ gestartet. „Sie greift aktuelle Reisetrends wie Deutschlandurlaub, Regionalität, die Verbindung von Stadt- und Landurlaub und nachhaltige Aspekte auf“, so Petra Panske im Gespräch mit Tourismus NRW. Als Beispiel nannte sie Angebote wie „Picasso und Pumpernickel“, mit denen die die Stadt Münster auf diesen Trend einzahlt und gleichzeitig die eigenen Bewohner:innen abholt.

KAMPAGNENSTART
Am 18. März startet DeinNRW die neue Städtekampagne „Around the corner“ – Stadtgeflüster in NRW. Was unsere Städte zu erzählen haben. Wir dürfen gespannt sein!

Festivals, Ausstellungen, individuelle Stadtspaziergänge, verschiedenste Shoppingmöglichkeiten oder urban Lifestyle und Szeneleben: Nordrhein-Westfalens Städte bieten unterschiedlichste Reiseanlässe. Einen Überblick dazu gibt es im Netz unter:
 Städte & Events in Nordrhein-Westfalen (nrw-tourismus.de)

Fotos zum Download: Alben von Dein Nordrhein-Westfalen | Flickr

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