Tourismusbranche in NRW zieht positive Bilanz der Sommerferien 

Traumhaftes Wetter und die große Urlaubslust der Bevölkerung haben der Tourismusbranche in Nordrhein-Westfalen erfolgreiche Sommerferien beschert. Sowohl städtische als auch ländlichere Regionen zeigten sich in einer Umfrage des touristischen Landesverbands Tourismus NRW zufrieden mit der Nachfrage durch Übernachtungs- und Tagesgäste. Zusätzlich befeuert wurde diese nach Einschätzung der Verantwortlichen vor Ort durch das 9-Euro-Ticket.

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Vielerorts berichteten die regionalen Tourismusorganisationen von hoher Auslastung oder gar ausgebuchten Unterkünften. Neben Ferienwohnungen oder -höfen verbuchten demnach auch viele Hotels wieder eine starke Nachfrage.

Zu den Besuchermagneten zählten nach langer Corona-bedingter Pause wieder Events, die für volle Städte und hohe Auslastung in den Beherbergungsbetrieben sorgten. Zudem berichteten mehrere Tourismusorganisationen von deutlich verlängerten Aufenthalten der Gäste.

Tourismus NRW fordert Nachfolgemodell für 9-Euro-Ticket

„Die Menschen haben während der Corona-Beschränkungen entdeckt, dass es auch in der Nähe schöne Ziele gibt, die es sich lohnt, nicht nur während eines Tagesausflugs, sondern auch länger zu erkunden. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, die wir weiter stärken müssen. Die Erfahrung mit dem 9-Euro-Ticket hat außerdem gezeigt, dass hierdurch zusätzliche Wertschöpfung erzielt werden kann. Daher brauchen wir zeitnah ein Nachfolgemodell für diese klimafreundliche und zugleich kostengünstige und unkomplizierte Art zu reisen, aber natürlich auch die dafür nötige Infrastruktur“, erklärt Dr. Heike Döll-König, Geschäftsführerin des Tourismus NRW.

Profitieren vom 9-Euro-Ticket konnten offenbar insbesondere die Städte und stadtnahe Regionen, die von großem Andrang und Beratungsbedarf der Ticketinhaber:innen berichteten. Der Städtetourismus erlebte nach den Corona-bedingt besonders großen Einbrüchen ein eindeutiges Comeback. Klassische städtetouristische Angebote wie Stadtführungen oder Events wurden zum Teil besser gebucht oder besucht als vor der Pandemie.

Getrübt wurde die Freude über die vielen Gäste allerdings vom verbreiteten Arbeitskräftemangel. Zahlreiche Betriebe mussten hierauf inzwischen etwa mit zusätzlichen Ruhetagen oder anderweitig eingeschränkten Öffnungszeiten reagieren. Und auch Auswirkungen der Corona-Pandemie waren im Sommer drei nach Ausbruch des Virus zum Teil zu spüren, etwa durch kurzfristige Stornierungen erkrankter Gäste. Trotzdem dürfte das Vor-Corona-Niveau nach Einschätzung der Verantwortlichen vor Ort verbreitet wieder in greifbare Nähe gerückt, punktuell sogar übertroffen worden sein.

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© Tourismus NRW e.V./Johannes Höhn

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