Tourismus in NRW stabilisiert sich weiter 

Der Tourismus in Nordrhein-Westfalen erholt sich laut Statistischem Landesamt IT.NRW weiter. Im Juni betrug das Minus im Vergleich zum Juni 2019 3,5 Prozent. Damit konnten die Verluste im Halbjahresvergleich weiter reduziert werden.

Laut IT.NRW verbuchten die meldepflichtigen Betriebe in NRW im Juni 4,7 Millionen Übernachtungen. Die Zahl der Gäste lag bei 2,1 Millionen und damit 6,8 Prozent unter dem Juni-Wert von 2019.

Der Halbjahresvergleich mit 2019 fällt nach wie vor deutlich negativer aus: Bei 18,8 Prozent lag das Minus bei den Übernachtungen und bei 26,2 Prozent bei den Gästen. Monat für Monat wurde dieses Minus jedoch kleiner. Dabei machte sich die Erholung in allen Regionen bemerkbar. Die Eifel und Region Aachen (-6,8 Prozent) und das Sauerland (-10,7 Prozent) kamen dem Vor-Corona-Niveau bei den Übernachtungen am nächsten. Aber auch in den von der Pandemie besonders stark getroffenen Städten zeigen sich deutliche Erholungstendenzen: Köln und der Rhein-Erft-Kreis konnte bei den Übernachtungen gegenüber dem ersten Halbjahr 2021 um 279,6 Prozent zulegen, Düsseldorf und der Kreis Mettmann sogar um 296,6 Prozent und in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis lag das Plus bei 206,5 Prozent. Dazu trug auch die wieder stark steigende Nachfrage aus dem Ausland bei: 345,0 Prozent betrug das Plus bei der Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr. Verglichen mit 2019 verbuchten die Betriebe hier allerdings immer noch ein Minus von 37,1 Prozent.

Auch Sommerferien verliefen in NRW erfolgreich

Für die Ende Juni gestarteten Sommerferien hatten die touristischen Regionen im Land in einer Umfrage des Tourismus NRW ebenfalls ein positives Gesamtfazit gezogen. Vielerorts berichteten die regionalen Tourismusorganisationen von hoher Auslastung oder gar ausgebuchten Unterkünften. Das Vor-Corona-Niveau dürfte nach Einschätzung der Verantwortlichen vor Ort verbreitet wieder in greifbare Nähe gerückt, punktuell sogar übertroffen worden sein. Tourismus NRW hatte zur Unterstützung der Branche eine Familienkampagne gestartet, um Nordrhein-Westfalen als spannendes Reiseziel für den generationenübergreifenden Urlaub zu positionieren. 

Vorkehrungen für den Herbst Nötig

„Der Trend geht eindeutig nach oben. Diese Entwicklung muss jetzt stabilisiert werden. Daher erwarten wir einen angemessenen und verlässlichen Plan für den Herbst und Winter, auf den sich die Betriebe vorbereiten können und der einen sicheren und durchgängigen Betrieb der Unternehmen gewährleistet“, erklärt Dr. Heike Döll-König, Geschäftsführerin des Tourismus NRW.  

Weitere Informationen zur Beherbergungsstatistik gibt es unter tourismusverband.nrw.

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© Tourismus NRW e.V./Johannes Höhn

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