Studie untersucht nahtloses Reisen in Nordrhein-Westfalen 

Nachhaltig und möglichst naht- und kontaktlos durch Nordrhein-Westfalen reisen – ist das immer möglich? Dieser Frage geht eine Studie nach, die im Auftrag von Tourismus NRW und in Kooperation mit dem GCB German Convention Bureau und dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO aktuell läuft. Ergebnisse sollen im Spätherbst vorliegen.

Ziel der Studie ist neben der Erfassung des Ist-Zustands die Ableitung von Handlungsempfehlungen für Anbieter wie Hotels oder Tagungsorte. Außerdem sollen die Ergebnisse Verkehrsträgern, Stadtentwickler:innen und der Politik Hinweise auf Lücken und Entwicklungspotenziale liefern.

Konkret untersucht werden drei Fallbeispiele: die Reise eines internationalen Messebesuchers, der aus dem Ausland zur Messe Düsseldorf reist, das Mobilitätsverhalten eines Seminar- oder Tagungsgastes, der aus den Ballungszentren an Rhein und Ruhr ins ländlichere Sauerland fährt, und der Weg, den eine Besucherin aus dem Ruhrgebiet in einen Wissenschaftsstandort wie Münster und retour zurücklegt. Zudem soll die Erwartungshaltung Geschäftsreisender untersucht werden.

Von der Studie zum sogenannten Seamless Travel erhofft sich Tourismus NRW wichtige Hinweise darauf, wo es gut läuft und wo noch Nachbesserungsbedarf besteht. Mittelfristiges Ziel ist es, Menschen in Nordrhein-Westfalen naht- und kontaktlos nur mit Hilfe ihrer Handys ans Ziel zu bringen. Informationen über Zugverbindungen, der Kauf von Fahrkarten oder das Buchen eines Leihrads sollten dann etwa über eine einheitliche Mobilitätsplattform möglich sein. Dadurch soll den Reisenden ein sicheres und bequemes Vorankommen ermöglicht werden. Gleichzeitig sollen nachhaltige Mobilitätsformen gestärkt werden. In einem weiteren Schritt sollten auch alle anderen Stationen der Reise, wie etwa das Einchecken im Hotel, über dieselbe Plattform kontaktlos möglich sein, damit ein komplett nahtloses Reiseerlebnis entsteht.  

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© Tourismus NRW e.V./Johannes Höhn

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