Bundesregierung will nationale tourismusstrategie fortschreiben

Die Bundesregierung will den Tourismus in Deutschland bei seinem Neustart unterstützen. Das Kabinett verabschiedete jetzt Eckpunkte zur Weiterentwicklung der Nationalen Tourismusstrategie . Neben der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit soll insbesondere die Transformation der Branche unterstützt werden, um sie klimaneutral, nachhaltig und zukunftsfähig aufzustellen. 

Die Bundesregierung selbst sieht sich in der Rolle des Koordinators. "Als Querschnittsaufgabe erfordert eine wirksame Tourismuspolitik das Engagement und das Zusammenwirken verschiedener Ebenen und Akteure. Die Bundesregierung sieht ihre Aufgabe darin, dieses Zusammenwirken zu koordinieren und das Engagement der Akteure im Bund, in den Ländern und in der Tourismusbranche sowie der Verbraucherinnen und Verbraucher besser zu vernetzen und damit zu stärken", heißt es in einer Mitteilung der Bundesregierung.  Sie fordert insbesondere die Bundesländer und die Branche selbst auf, "sich aktiv mit eigenen Maßnahmen in diesen Prozess einzubringen". Um dieses Ziel zu erreichen, sollen alle Akteure in der „Nationalen Plattform Tourismus“ vernetzt werden, die ihre Arbeit voraussichtlich Anfang 2023 aufnehmen soll, so die Tourismuskoordinatorin der Bundesregierung, Claudia Müller.

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) begrüßte die Kabinettsentscheidung. DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz sagte: "Es ist richtig, dass die Bundesregierung die Nationale Tourismusstrategie als Aufgabe aller mit Tourismusthemen befassten Ministerien einstuft. Denn nur gemeinsam und koordiniert – auch mit den Bundesländern – kann der Tourismus in seiner Vielfalt zukunftssicher aufgestellt werden." 

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